Die SVP und ihr Geheimplan

Die SVP berichtet seit längerer Zeit von einem „Geheimplan“, der beinhalten soll, „ihren Bundesrat“ C.B. aus dem Bundesrat zu kippen. Das ist zweifellos Interessant. Vor allem für die Partei:

  1. Die Aufmerksamkeit in den Medien ist absolut gewährleistet. Bei den einen, weil „Geheimplan“ immer so toll tönt und Quote sichert. Bei den anderen, weil das ganze Konstrukt zu lächerlich ist um es ernst zu nehmen. Aus welchem Grund darüber berichtet wird, ist eigentlich egal. Hauptsache, es wird.
  2. Die eigene Parteibasis kann sich einmal mehr als „Verfolgte“ der linken, netten und allen Nicht-SVP-ler fühlen. Man kann sich dann so gut als „Märtyrer der guten, gerechten Sache“ fühlen.
  3. Die Unentschlossenen (ja, die soll es geben) bekommen das Signal, dass alle anderen böse sind und die arme SVP, die ja nur das Gute will, von anderen mit unfairen Methoden bekämpft werden soll.
  4. Die anderen Politiker werden wieder einmal mehr eindringlich gewarnt: „Wehe, Du langst unsere Pfründe an, dann walzen wir Dich nieder“

Beobachtet man das Gebahren der SVP jedoch schon länger, ist das nichts neues. Die Partei, welche sich nach eigenen Angaben „im Dauerwahlkampf“ befindet, braucht einfach etwas noch grässlicheres als sie bisher verbreiten um noch wahrgenommen zu werden.
Sind das normale Abnützungserscheinungen oder ein letztes Aufbäumen vor dem Niedergang? In einigen Wochen werden wir es sehen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Partei noch mehr auf den Mann spielen wird und dabei lauthals nach „Fairness“ und „Demokratie“ schreien wird als bisher – und sich dabei noch weniger an demokratische Grundregeln halten wird.

Leider…. Der Politblogger

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